Extensible Agent Execution Platform

Die Extensible Agent Execution Platform macht aus generativer KI ein konfigurierbares, reproduzierbares und steuerbares Engineering-System.

Statt einzelne KI-Assistenten isoliert einzusetzen, ermöglicht die Extensible Agent Execution Platform den Aufbau frei konfigurierbarer, rollenbasierter Agenten-Teams. Rollen, Fähigkeiten, Werkzeuge, KI-Modelle, Wissenszugriffe, Prozessketten, Qualitätsregeln und Eskalationswege werden als wiederverwendbare Teamdefinition beschrieben.

Aus diesen Definitionen kann die Plattform die benötigten Agenten und Laufzeitkomponenten automatisiert installieren, konfigurieren und bereitstellen. Ein einmal definiertes Team kann dadurch reproduzierbar für weitere Projekte, Umgebungen oder Kunden eingesetzt und bei Bedarf gezielt angepasst werden.

Die Plattform verbindet Agenten, Unternehmenswissen, Workflow-Automatisierung, Entwicklungswerkzeuge und bestehende IT-Systeme zu einer kontrollierbaren Arbeitsumgebung für agentische Softwareentwicklung und technische Automatisierung.

Die Extensible Agent Execution Platform ist für Unternehmen konzipiert, die KI nicht nur zum Erzeugen einzelner Texte oder Codefragmente verwenden möchten, sondern dauerhaft und reproduzierbar in produktive Entwicklungs-, Architektur- und Betriebsprozesse integrieren wollen.

Einer der zentralen Ansätze der Extensible Agent Execution Platform ist die Trennung zwischen Definition eines Agenten-Teams und seiner konkreten Laufzeitinstanz. Ein Team wird nicht fest in eine Anwendung programmiert, sondern über eine wiederverwendbare Konfiguration beschrieben.

Eine solche Teamdefinition legt fest, welche Agenten benötigt werden, welche Aufgaben sie übernehmen dürfen, welche Werkzeuge und Modelle ihnen zur Verfügung stehen, auf welches Wissen sie zugreifen können und wie die Zusammenarbeit innerhalb des Teams organisiert ist.

Auf Basis dieser Definition kann die Plattform die erforderlichen Komponenten automatisiert provisionieren, installieren und konfigurieren. Damit wird aus einer Teamdefinition eine reproduzierbare technische Umgebung, die bei Bedarf erneut oder in angepasster Form bereitgestellt werden kann.

  • frei definierbare Rollen, Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten
  • konfigurierbare Fähigkeiten und Capabilities je Agent
  • frei zuweisbare Werkzeuge und Integrationen
  • Zuordnung unterschiedlicher KI-Modelle abhängig von Rolle, Aufgabe oder Sicherheitsanforderung
  • definierbare Wissens-, Daten- und Gedächtniszugriffe
  • konfigurierbare Prozessketten und Zusammenarbeit zwischen Agenten
  • definierbare Reviews, Quality Gates, Rückfragen und Eskalationen
  • wiederverwendbare und versionierbare Teamdefinitionen
  • automatisierte Installation und Konfiguration vollständiger Agenten-Teams
  • reproduzierbare Bereitstellung identischer Teamkonfigurationen in unterschiedlichen Umgebungen
  • Ableitung angepasster Teams aus vorhandenen Teamdefinitionen

Damit lassen sich beispielsweise standardisierte Softwareentwicklungsteams definieren und anschließend für unterschiedliche Projekte reproduzierbar bereitstellen. Gleichzeitig können einzelne Rollen, Modelle, Fähigkeiten, Wissensquellen oder Prozessregeln projektspezifisch überschrieben werden.

Die Extensible Agent Execution Platform organisiert Agenten nach klar definierten Rollen, Verantwortlichkeiten und Fähigkeiten. Ein Agent übernimmt dabei nicht automatisch jede Aufgabe, sondern arbeitet innerhalb seines konfigurierten fachlichen Kompetenzbereichs.

  • Product- und Requirements-Agenten analysieren Anforderungen und strukturieren Aufgaben
  • Architektur-Agenten bewerten technische Auswirkungen und entwickeln Lösungsarchitekturen
  • Entwicklungs-Agenten implementieren Änderungen und erzeugen Code, Konfigurationen und technische Artefakte
  • Review- und Quality-Agenten prüfen Ergebnisse gegen definierte Qualitäts- und Architekturvorgaben
  • Test-Agenten erzeugen und bewerten automatisierte Tests
  • DevOps-Agenten unterstützen Build-, Deployment- und Infrastrukturprozesse
  • Dokumentations-Agenten halten Architektur-, Betriebs- und Projektdokumentation synchron

Diese Rollen sind Beispiele und keine feste Vorgabe der Plattform. Unternehmen können eigene Rollen, Fähigkeiten und Teamstrukturen definieren und daraus Agenten-Teams zusammenstellen, die zu ihren tatsächlichen Entwicklungs- und Geschäftsprozessen passen.

Die Extensible Agent Execution Platform betrachtet Aufgaben nicht als einzelne KI-Prompts, sondern als mehrstufige Engineering-Prozesse. Abhängig von Aufgabe, Projekt und benötigten Fähigkeiten kann die Plattform geeignete Agenten und Verarbeitungsschritte zusammenstellen.

  • Eingang einer Anforderung oder eines Work Items
  • Analyse von Kontext, Abhängigkeiten und benötigten Fähigkeiten
  • Auswahl des geeigneten Agententeams
  • automatische Delegation an spezialisierte Agenten
  • dynamische Einbindung zusätzlicher Fähigkeiten bei Bedarf
  • Rückfragen zwischen Agenten oder gezielte Eskalation an Menschen
  • Reviews und Quality Gates zwischen einzelnen Verarbeitungsschritten
  • Dokumentation und Übergabe des geprüften Ergebnisses

Workflow-Automatisierung und Integrationsprozesse können unter anderem über n8n umgesetzt werden. Dadurch lassen sich bestehende Systeme, APIs, Entwicklungsplattformen und Unternehmensprozesse in die Verarbeitung einbinden.

Produktiver KI-Einsatz benötigt mehr als möglichst autonome Agenten. Entscheidend ist, wann ein System selbst entscheiden darf und wann eine menschliche Entscheidung erforderlich ist.

Die Extensible Agent Execution Platform unterstützt deshalb definierbare Entscheidungs-, Rückfrage- und Eskalationsregeln. Für Fähigkeiten und Prozessschritte kann festgelegt werden, ob ein Agent selbstständig handeln darf, eine Rückfrage stellen kann oder zwingend eine Freigabe benötigt.

  • autonome Entscheidungen innerhalb freigegebener Grenzen
  • optionale Rückfragen bei Unsicherheit oder fehlendem Kontext
  • verpflichtende Rückfragen oder Freigaben für kritische Entscheidungen
  • definierbare Wiederholungs- und Review-Schleifen
  • Eskalation bei wiederholten Review- oder Qualitätsproblemen
  • nachvollziehbare Übergabe an menschliche Experten

Eine leistungsfähige Agenten-Plattform muss Wissen über einzelne Verarbeitungsschritte hinaus erhalten. Die Extensible Agent Execution Platform stellt deshalb eine persistente Wissens- und Gedächtnisebene für Agenten und Teams bereit.

Agenten können dadurch auf relevante Informationen früherer Verarbeitungsschritte, Architekturentscheidungen, Projektdokumentation, technische Regeln und freigegebenes Unternehmenswissen zugreifen.

  • projektspezifisches Langzeitgedächtnis
  • technische Architektur- und Entwicklungsrichtlinien
  • Wiederverwendung bereits gewonnener Erkenntnisse
  • semantische Suche in Dokumenten und Wissensbeständen
  • kontrollierbare Wissensgruppen für unterschiedliche Rollen und Teams
  • projektübergreifende Nutzung explizit freigegebenen Wissens

Die Extensible Agent Execution Platform behandelt die Ausgabe eines KI-Modells nicht automatisch als fertiges Arbeitsergebnis. Ergebnisse können durch weitere Agenten, technische Prüfungen und definierte Quality Gates validiert werden.

  • Architektur- und Code-Reviews
  • automatisierte Tests und technische Validierungen
  • definierte Schleifen zwischen Entwicklung und Review
  • Eskalation bei nicht auflösbaren Qualitätsproblemen
  • nachvollziehbare Prozess- und Laufzeitinformationen
  • Integration menschlicher Freigaben an geschäftskritischen Punkten

Die Extensible Agent Execution Platform ist darauf ausgelegt, bestehende Engineering-Prozesse zu erweitern und nicht durch ein isoliertes KI-System zu ersetzen.

Entwicklungsplattformen, Work-Item-Systeme, Sourcecode-Repositories, Build-Pipelines, Datenbanken, Dokumentationen und weitere Unternehmenssysteme können über definierte Schnittstellen und Automatisierungsworkflows angebunden werden.

  • Azure DevOps und vergleichbare Engineering-Plattformen
  • Git-Repositories und Sourcecode
  • CI/CD- und Deployment-Pipelines
  • n8n-basierte Workflow-Automatisierung
  • REST-APIs, Webhooks und Unternehmensschnittstellen
  • Dokumentationen und Wissensplattformen
  • Datenbanken, Vektordatenbanken und Objektspeicher

Unterschiedliche Aufgaben benötigen unterschiedliche Modelle. Die Extensible Agent Execution Platform ist deshalb nicht auf ein einzelnes Sprachmodell oder einen einzelnen KI-Anbieter beschränkt.

Abhängig von Datenschutz, Kosten, Performance und fachlicher Aufgabe können lokale oder externe Modelle verwendet und einzelnen Agenten, Rollen oder Aufgabentypen zugeordnet werden.

Damit lassen sich beispielsweise sensible Verarbeitungsschritte vollständig innerhalb der eigenen Infrastruktur betreiben, während für andere Aufgaben leistungsfähige externe Modelle genutzt werden können.

Die Extensible Agent Execution Platform ist auf automatisierte und reproduzierbare Bereitstellung ausgelegt. Nicht nur die Plattform selbst, sondern auch definierte Agenten-Teams können automatisiert installiert und für unterschiedliche Zielumgebungen konfiguriert werden.

Dadurch können Entwicklungs-, Test- oder Kundensysteme aus bekannten Konfigurationen wiederholt aufgebaut werden. Unterschiede zwischen Umgebungen lassen sich dabei gezielt parametrisieren, ohne die eigentliche Teamdefinition jedes Mal neu erstellen zu müssen.

  • vollständig On-Premises
  • in einer privaten oder öffentlichen Cloud
  • als hybride Plattform
  • kompakte Single-Server- bzw. Single-VM-Umgebungen
  • verteilte Installationen für größere Agententeams und mehrere Projekte
  • reproduzierbare Installationen für Entwicklung, Test und Produktion
  • automatisiert bereitgestellte projektspezifische Agenten-Teams
  • automatisierte Analyse und Verfeinerung von Anforderungen
  • Architektur- und Lösungsdesign
  • Softwareentwicklung und Modernisierung bestehender Anwendungen
  • automatisierte Code-Reviews und Qualitätssicherung
  • Testautomatisierung
  • Dokumentation und Knowledge Management
  • DevOps-, Infrastruktur- und Deployment-Automatisierung
  • Analyse und Automatisierung komplexer technischer Geschäftsprozesse
  • standardisierte Bereitstellung spezialisierter Agenten-Teams für wiederkehrende Aufgaben
  • frei konfigurierbare Agenten-Teams statt fest programmierter KI-Assistenten
  • reproduzierbare Teamdefinitionen für Projekte, Kunden und unterschiedliche Umgebungen
  • automatisierte Installation und Bereitstellung vollständiger Agenten-Teams
  • höhere Automatisierung wiederkehrender Engineering-Aufgaben
  • skalierbare virtuelle Teams aus spezialisierten KI-Agenten
  • weniger Wissensverlust durch persistentes Projekt- und Unternehmensgedächtnis
  • höhere Ergebnisqualität durch Reviews, Quality Gates und automatisierte Prüfungen
  • kontrollierte Autonomie durch definierte Entscheidungs- und Eskalationsregeln
  • technologische Unabhängigkeit durch modulare Agenten-, Modell- und Integrationsschnittstellen
  • Integration statt Insellösung durch Einbindung vorhandener Entwicklungs- und Unternehmenssysteme

Die Extensible Agent Execution Platform verbindet künstliche Intelligenz mit den Strukturen professioneller Software- und Systementwicklung.

Rollen, Verantwortlichkeiten, Wissen, Workflows, Reviews und Eskalationen werden nicht dem Zufall einzelner Prompts überlassen, sondern als konfigurierbarer Engineering-Prozess beschrieben.

Diese Definitionen können versioniert, automatisiert installiert und reproduzierbar bereitgestellt werden. Damit wird ein virtuelles Agenten-Team nicht zu einer einmalig aufgebauten KI-Lösung, sondern zu einer wiederverwendbaren und reproduzierbaren Engineering-Ressource.

Team definieren. Konfiguration versionieren. Automatisiert bereitstellen. Wissen erhalten. Prozesse reproduzierbar ausführen.


Konfiguration: Frei definierbare Rollen, Fähigkeiten, Tools, Modelle, Wissenszugriffe, Prozessketten und Governance-Regeln
Bereitstellung: Automatisierte Installation und reproduzierbare Bereitstellung vollständiger Agenten-Teams
Wiederverwendung: Versionierbare Teamdefinitionen für unterschiedliche Projekte, Kunden und Zielumgebungen
Einsatz: Agentische Softwareentwicklung, Engineering-Automatisierung und Wissensverarbeitung
Betriebsmodell: On-Premises, Cloud oder hybrid
Integration: Entwicklungsplattformen, Git, CI/CD, n8n, APIs, Wissenssysteme und Unternehmensanwendungen
Ergebnis: Frei konfigurierbare, reproduzierbar bereitstellbare virtuelle Agenten-Teams mit persistentem Wissen, definierten Qualitätsprozessen und automatisierter Zusammenarbeit
Extensible Agent Execution Platform kennenlernen